Unseren Sommerurlaub 2022 Teil 2.
(Am Ende unseres 1. Teil „Sommerurlaub 2022“, waren wir am Lechstausee.)
Nächsten Morgen nach ca. 45 Min. Autofahrt sind wir dann in Wertach an den Buronliften angekommen. Auch hier kann man wieder wunderbar spazieren gehen und für Kinderherzen ist ein Kinderpark direkt gegenüber vom Stellplatz. Der Stellplatz an sich ist „relativ“ klein und nichts besonderes. Aber für uns wieder absolut ausreichend. Es ist sauber und man ist wieder direkt in der Natur. Die Verbindung zum Wanderweg ist direkt am Stellplatz. Ringsum sind Wiesen.





Angekommen auf dem Stellplatz sind wir auch gleich mal mit den Hunden spazieren gegangen. Ich muss schon sagen, seitdem wir in Bitterfeld waren und Lotte dort endlich das Wasser für sich entdeckt hat, ist es echt schwer sie nun vom Wasser fernzuhalten. Egal wie klein der Durchgang ist, sie muss da durch und ran ans Wasser.
Gleich rein!
Das ist seit diesem Urlaub IHR Ding. Was ganz besonders meinem Mann gefällt. Er hatte schon so seine Sorge, dass unsere Lotte das Wasser nicht als ihr „Element“ ansieht.
Jedenfalls sind wir nach ca. 30 Min. „Spaziergehzeit“ doch tatsächlich an einem Kletterwald vorbeigegangen.


Ganz klar, den müssen die Jungs nächsten Tag aufsuchen. Das taten sie auch. Ich bin mit den Hunden beim WoMo geblieben und habe etwas aufgeräumt, mich ausgeruht und dann später einen schönen Spaziergang gemacht. Nach ungefähr 2 1/2 Stunden sind dann auch meine Männer zurückgekommen. Mein Sohn hat mir sofort alles erzählt. Er war ganz euphorisch.
Nach einer kleinen Pause waren wir wieder startklar für die nächsten 45 Minuten Autofahrt.
Nun ging’s nach Sonthofen. Im Übrigen ist Sonthofen die südlichste Stadt Deutschland. Kleine Randnotiz meinerseits 😉
In Sonthofen waren wir einen Tag. Viel haben wir nicht wirklich gemacht. Mein Mann und mein Sohn waren 2 Stunden Im Wonnemar (Hallenschwimmbad mit Rutschen) ein bisschen austoben. Ich habe doch tatsächlich bei meinem Spaziergang ein Outlet gefunden. 🙂
Nachdem mein Kind glücklich wieder mit Papa zurück kam, sind wir auch gleich in Richtung Innenstadt gegangen. Da konnten wir gleich mal mit Lotte etwas üben. Sind ja doch ganz andere Reize die wir dort vorfindet. Die Hunde gingen 1A bei uns. Ohne Zug oder dergleichen, absolvierten sie den „Stadtparcour“ super.
Natürlich ging es für mich erst einmal ins Outlet gefolgt vom Spazieren im Park, bis ran zur Iller.
Hier kann man sehr schön spazieren gehen. Kleine Minigolfanlage, Spielplätze, Gastronomie, alles vor Ort. Anschließend ging’s für uns zurück zum Camper. Wir schauten uns DVDs an und planten die nächsten Tage.
Neuer Tag, neue Tour.
Nun soll es doch endlich mal zum Bodensee gehen. 🙂


Von Mecklenburg- Vorpommern zum Bodensee und wieder zurück
Unsere Fahrt dauerte etwa 2 Stunden. Wir kamen der Sache immer näher. Die Weinberge wurden mehr und auch das Wasser konnten wir schon ab und an blitzen sehen.
Da ist er, der Bodensee. Unser Ziel ist erreicht! Es ist einfach wunderschön hier. Wir kamen in Meersburg an. 10 Gehminuten vom WoMo waren wir auch schon in der Innenstadt.
„Schön ist es hier!“
Was soll ich euch sagen?! Wir wurden im Urlaub oft auf Lotte angesprochen, da es relativ selten ist, eine deutsche Dogge zu sehen. Wir haben sehr sehr viele Border Collies, Labradore oder eben kleinere Rassen gesehen. Eine Dogge leider nicht.
Fast wie in Italien.




Nun sind wir direkt am Bodensee, Uferpromenade. Ich wollte sofort ein Foto von meiner Familie machen.
Hier eins, da eins, doch noch mal drehen.
Mein Mann guckte mich schon total genervt an. Ich fragte ihn ob irgendwas sei?! Daraufhin deutete er hinter mich. (Hinter mir waren die zahlreichen Cafés und Restaurants, die ihre Terrassen mit Blick auf Lotte, nein quatsch, den Bodensee haben.)
Ich drehte mich um.
Leute, ich hätte mal ein Foto machen sollen. Das Café hinter mir war bis auf den letzten Stuhl voll.
Jeder, wirklich jeder schaute uns an. Nun ja nicht wirklich uns, eigentlich schauten alle nur unsere Lotte an. 🙂 Ich hörte mit meiner Fotosession auf. Leider mussten wir nun aber auch an den zahlreichen Terrassen vorbei. Schnellen Schrittes, Kopf runter sind wir dran vorbei gekommen.
Stars, das waren wir für ein kurzen Moment.
Wir fühlten uns sehr unwohl, da wir doch eigentlich eher die Ruhigen sind und lieber ohne großes Aufsehen oder Tamtam durchs Leben gehen. Wir mögen eben nicht so die Menschenmassen. Schnell suchten wir uns ein ruhiges Lokal aus, „deponierten'“ die Hunde in eine Ecke (dort haben sie ihre Ruhe) und bestellten uns ein kühles Getränk. Der Schreck musste erstmal verdaut werden. Die Hunde kamen nur mäßig zur Ruhe, denn relativ schnell wurde geschaut wo der große Hund doch liegt.

Manche Menschen verstehe ich einfach nicht!
Nun lag unser Mäuschen schon in einer ruhigen Ecke und trotzdem waren manche Menschen sehr aufdringlich. Sie riefen unserer Lotte zu, „bellten sie an“ und waren freudig, dass sie nun endlich aufsteht, den halben Tisch mit umreißt und brummte.
Brummen, nicht bellen!
Ich sagte nur zu meinem Mann: „Den Nächsten der vorbeikommt und das macht, bitten wir NICHT damit aufzuhören! Wir lassen einfach die Leine los!!! Wenn Lotte auf sie zugeht, hört das „Gebelle“ der Leute vielleicht von ganz alleine auf?!“
Sowas ist uns noch nie passiert!!!
Mit dem Austrinken der kalten Getränke ging es dementsprechend auch schnell. Wir machten uns nach Besichtigung der Stadt auf den Rückweg. Angekommen am WoMo wurden unsere Hunde von einem schwarzen Mischling (sah fast wie ein Border aus) freundlich begrüßt.
Das waren doch tatsächlich mal Hundehalter, die ihren Hund mit unseren haben spielen lassen. Die meisten haben um ihre Hunde Angst, warum auch immer. Egal, auf jeden Fall spielten die Hunde kurz miteinander und wir konnten uns austauschen.
Wo sie schon waren und andersrum. Wo gute Plätze sind und so weiter. Jeder Camper kennt das! 🙂 Man kommt eben einfach ins Gespräch.
Abends beim Abendbrot (waren heute mal schön essen im Restaurant, natürlich mit Hunden)war klar, dass mein Sohn das Thema Baden wieder aufkommen lässt. Wir versprachen ihm morgen einen anderen Stellplatz aufzusuchen, um von dort aus zu einer guten Badestelle am Bodensee zu gelangen.



Gesagt, getan. Den nächsten Tag haben wir (5 Min. Autofahrt) einen Stellplatz in Stetten gefunden, Caravanstellplatz hinter einer Brennerei/Gaststätte.
Von hier aus sind wir ca. 30 min. zur Badestelle gegangen. Das schöne daran war, das wir durch die wunderschönen Weinberge gehen konnten. Ich als Laie bezüglich Weinen würde sogar sagen: „Ein kleines Paradies für Weinkenner“, denn ich empfand es als solches.



Abends waren wir noch im Biergarten der Brennerei, tranken und aßen.
Auch hier hielten wir es 1 Nacht aus. Alles in allem waren wir 2 Nächte am Bodensee. Doch leider mussten wir wieder los. Wir fuhren wieder knapp 2 Stunden zurück ins Allgäu nach Blaichach, denn mein Mann hatte sich zu seinem Geburtstag, welcher genau in unseren Urlaub fiel, eine Canyoningtour gebucht.
Naja, mir wäre es lieber gewesen er sucht sich etwas (in meinen Augen) weniger „gefährliches“ aus. Aber gut. Da diese Tour ein ganzen Tag in Anspruch nahm, waren wir hier 2 Nächte.



Vollgefuttert vom Frühstück und eine mini PIPI-Runde am kleinen See später, ging’s für uns wieder weiter. So langsam mussten wir uns wieder Richtung Norden gen Heimat aufmachen, da mein Mann in ein paar Tagen wieder zur Arbeit musste.
Am späten Nachmittag kamen wir in Günzburg an. Hier machen wir eigentlich nur eine „Schlafpause“. Und wo genau waren wir? Der Stellplatz ist angrenzend an ein Waldbad. Das ist ja genau das richtige für unseren Sohn. 🙂
Wie ging’s also weiter?
Noch nicht mal das Auto ausgemacht und schon rein ins kühle nass…
Unser nächstes Ziel war dann Rothenburg ob der Tauber, Stadtbesichtigung. In so einer tollen Stadt sind natürlich viele Touristen unterwegs. Nicht alle waren freundlich. Nein auch hier gab es wieder die, wie ich sie nenne, „bellende Menschen“.
Ich weiß ja nicht, aber es kann mir einer sagen was er will: Die Kerzen auf der Torte flackern nicht mehr! Die sind schon lange aus!!!! 😅
Nach weiteren 4 Stunden Autofahrt, waren wir für eine Nacht in Bad Salzungen. Auch hier sind wir etwas spazieren gegangen und haben uns die Stadt angeschaut. Sehr hübsch und sauber. Der Stellplatz ist wirklich etwas ganz einfaches. Reicht aus! Nach einer weiteren Nacht in Tangermünde mit schöner Stadtbesichtigung und Elbe-Erkundungstour, sind wir dann wieder zu Hause angekommen.
Ich habe doch tatsächlich was vergessen…
…eventuell muss noch das ein oder andere nachgekauft werden.
Ist mir doch nicht tatsächlich eben erst aufgefallen, dass ich euch gar nicht geschrieben habe, wie die Temperaturen hier so sind…
Wir haben im gesamten Urlaub nur top Wetter. von 21 Grad bis hoch auf 34 Grad und nicht einmal Regen.
Ja ja genau, es war nicht nur daran zu denken: Was machen wir nächsten Tag? Es war auch wichtig zu wissen: Wann gehen wir los? Wo müssen wir lang! Wie schützen wir unsere Hunde.
Die Temperaturen waren teilweise wirklich sehr hoch und drückend. Wenn man bei 30 Grad durch die Weinberge geht, weiß man, dass es dort kaum bis gar keinen Flecken Schatten gibt. Sowas ist wichtig! Für Mensch und Tier kann solche Hitze wirklich gefährlich werden.
Eigentlich muss man nicht sagen, dass man Trinken und Napf, ausreichend für die Hunde dabei haben sollte.
Wir halten das ganz einfach. Eine 1,5 L mit Trinkwasser gefüllte Plastikflasche und 2 faltbare Hundenäpper. So in etwa:

Aber was ich noch zusätzlich für Lotte gekauft habe, ist sowas!

Eine Kühlweste für den Hund. Passt wie angegossen. Es hat Lotte doch sehr viel geholfen. Die Weste trocknet doch relativ schnell, aber fix etwas Wasser drüber und sie ist wieder einsatzbereit.
Ich kann diese Weste wirklich nur empfehlen!
Für Restaurantbesuche haben wir noch 2 Liegedecken gekauft.


Joar, was soll ich dazu sagen? Sie erfüllen ihren Zweck. Hunde haben ihre Stelle zum Hinlegen und wir können in Ruhe Essen & Trinken. Gekauft habe ich das eigentlich nur, weil ich nicht möchte das Lotte hart liegt (das mögen die Gelenke so gar nicht) und gegebenenfalls trocken falls es mal bisschen nass ist (Lucy würde sich niemals hinlegen wenn es feucht oder gar nass unter ihr ist).
Ich habe leider nicht an so ein Campingbett gedacht. Sowas hätte ich doch zu gerne ausprobiert. 🙁
Habt ihr mit sowas Erfahrung? Kann man sowas empfehlen?
Wir waren ja nicht das letzte mal unterwegs, vielleicht kaufe ich sowas auch noch mal.
Langeweile kam bei uns nie auf
Wir haben in gut 2 1/2 Wochen viel von unserem schönen Deutschland gesehen, doch noch lange nicht alles.
Fazit
Wir werden auf jeden Fall wieder einen Urlaub durch Deutschland planen.
Und auch der Bodensee bleibt auf unserer Urlaubsliste! Denn hier kann man wirklich einen ganz tollen Urlaub mit Hunden und Kind machen!
Was passt gut zum Urlaub? Genau, Essen! In meinem nächsten Beitrag gehts ums
„Fressen/ Rezepte“ (Ein bisschen hiervon und ein bisschen davon)
Bis nächsten Samstag Eure Susi mit 8 Pfoten

