Und wieder zurück – Teil 1.

Hallo meine Lieben,
es ist mal wieder Zeit, unser Tagebuch mit ein paar schönen Erinnerungen zu füllen und uns gemeinsam an unseren tollen Sommerurlaub 2024 zu erinnern. Diesmal haben wir uns für eine etwas andere Route gewählt und sind hauptsächlich nach Slowenien und Kroatien gereist.
Wir sind es diesmal etwas anders angegangen und haben uns für vier wunderbare Tage auf einem Campingplatz in Slowenien entschieden. Danach haben wir sieben entspannte Tage in Kroatien genossen.

Vorweg
Eigentlich hätten wir unsere kleine Oma Lucy ja so gerne mitgenommen, aber mit ihren fast 14 Jahren hat sie ja ein paar gesundheitliche Baustellen bekommen. In den letzten Monaten mussten wir immer mal wieder zum Tierarzt, weil es ihr nicht so gut ging. Es stellte sich heraus, dass ihr kleines Herzchen nicht mehr ganz so fit ist, was zu Wassereinlagerungen geführt hat. Mit Medikamenten und spezieller Nahrung konnten wir das aber gut in den Griff bekommen.
Familienrat wurde einberufen…
Was sollten wir tun? Nach langem Überlegen haben wir uns dann doch für unseren Urlaub entschieden. Wir konnten das nur mit unserem Gewissen vereinbaren, weil wir wussten, dass Lucy bei meiner Mutter und unserem Großen in besten Händen ist. Natürlich hat auch Lucy Urlaub gemacht. An der Ostsee, wo es nicht ganz so heiß war, hat sie schöne Urlaubstage gehabt.
Abfahrt
Die Koffer sind gepackt und es geht los in den Urlaub! Die ersten Tage waren ziemlich entspannt: fahren, essen, spazieren gehen und schlafen. Am dritten Tag haben wir dann einen ganzen Tag in der Therme in Erding verbracht, weil unser Sohn Geburtstag hatte. 🙂 Okay, ganz so war es dann doch nicht. Wir haben uns quasi aufgeteilt: Papa und der Kleine waren baden, während Lotte und ich die Umgebung erkundet haben.
Die Fahrt zu unserem ersten „längeren“ Zielort war einfach herrlich! Wir sind um den wunderschönen Chiemsee gefahren und konnten so schon mal ein paar erste Eindrücke von unserem Urlaub sammeln. Es sah wirklich traumhaft aus, allerdings auch ziemlich gut besucht. An allen möglichen Stellen, an denen man vielleicht hätte stehen können, war es ausgebucht!
Wir haben zwei wunderbare Nächte an der Lofer verbracht, genauer gesagt in Reit im Winkl. Der Kontrast zum Chiemsee war natürlich enorm. Wir haben einen tollen Stellplatz gefunden, und im Hintergrund konnten wir das Rauschen der Lofer hören. Es war zwar ziemlich laut, aber irgendwie auch sehr beruhigend. Natürlich haben wir uns auch die Gegend angesehen und erkundet.

Wir sind auf eine wunderschöne Klamm gestoßen, die Griesbachklamm. Ich kann sie euch wirklich empfehlen, es ist dort einfach traumhaft. Okay, ich muss zugeben, dass ich am Anfang ein bisschen skeptisch war. Über Hängebrücken oder solche Stege zu gehen, ist nicht so mein Ding. So zeigte sich dann auch sehr schnell, dass meine Furcht bei Lotte nicht unbemerkt blieb. Sie hob ihre Vorderpfoten, ich folgte, und schon waren wir beide mit etwas wackeligen Knien wieder zurück. Meine Ängste spürte auch Lotte. Mein Kopf war voller Gedanken: Was wäre, wenn wir hier abstürzen. Mein Mann und mein Sohn haben unser kleines Dilemma bemerkt. Ohne lange zu überlegen, nahm mein Mann Lotte und…


sie hat es wirklich fantastisch gemacht, als wäre es das Allernormalste. Danach konnte ich endlich mal durchatmen. Konzentration… und los ging’s!




Ich war so stolz auf uns alle! Die Wanderung war wirklich schön, auch wenn wir ein paar Stunden unterwegs waren. Als wir am Auto ankamen, trafen wir wieder die Familie mit den Kleinkindern, die wir am Anfang unserer Wanderung am Eingang gesehen hatten. Die Kinder haben uns sofort wiedererkannt, und die Mama sagte ganz lieb: „Schaut mal, Lotte hat es auch geschafft.“ (Lotte trug ein Halsband mit ihrem Namen drauf.) Das fand ich total süß. 🙂
Zurück auf der Straße, auf dem Weg zu unserem Schlafplatz. Wir waren zwar erschöpft, aber mit einem wunderbaren Gefühl im Bauch unterwegs.
1. Größere Etappe unserer Reise: Slowenien
Wir sind angekommen.





Wir hatten vier wunderschöne Tage auf diesem Campingplatz – es war wirklich ein Traum! Der Platz war sehr naturnah, umgeben von Bäumen, die uns vor der Sommersonne angenehm schützten. Zwischen den Bäumen gab es immer wieder große Wiesen, die genügend Platz für alle Zelte boten. So hatte jeder seine Privatsphäre, fühlte sich aber trotzdem nie allein. Der Weg über den Platz führte direkt hinunter zur Soča, und von hier aus starteten zahlreiche Wanderwege. Man konnte immer mal wieder eine Pause einlegen und sich ein ruhiges Plätzchen am Wasser suchen. Mein Mann hatte sich vorab einen Kajakkurs (Wildwasser) gebucht, was er sehr genoss. Der Rest der Truppe hat nach dem gemeinsamen Frühstück die Wanderwege erkundet – natürlich nicht jeden Tag. An anderen Tagen haben wir einfach mal nichts gemacht. Spiele gespielt, gebadet, Bücher gelesen oder einfach mal geschaut, wohin der Wind uns weht. Einfach mal abschalten und die Seele baumeln lassen. Das ist gar nicht so einfach, selbst für unsere Kinder ist es eine Herausforderung einfach mal gar nichts zu tun. Sich zu langweilen, muss man erst wieder lernen. Wir müssen nicht jeden Tag unterhalten werden, und das sollten auch unsere Kinder wieder lernen! Meiner Meinung nach jedenfalls.
Zum Abendessen waren wir dann alle wieder zusammen. Ben und ich haben gespannt den Geschichten des Vaters gelauscht. Eines Abends hat es dann doch mal geregnet. Wir saßen draußen, aber Lotte, unser „Schönwetterhund“, blieb lieber drinnen. Wenn es nass wird, zieht sie es vor, alles vom Trockenen aus zu beobachten.
Kroatien, wir kommen!
Nach vier herrlich entspannten Tagen packten wir unsere Sachen und machten uns auf den Weg nach Kroatien. Während der Fahrt konnten wir einige wirklich wunderschöne Ecken entdecken. Je näher wir kamen, desto weniger Berge und desto mehr Meer sahen wir – immer entlang der Küste. Das allein war schon etwas ganz Besonderes. Auf den Karten sieht alles so klein aus, und irgendwie hatte ich mir die Inselketten auch anders vorgestellt. Wie anders? Ich weiß es nicht genau, einfach anders. Es war einfach traumhaft. Echter Urlaub!

Im Hintergrund konnten wir die wunderschöne Insel Krk sehen – ein echtes Highlight! Die Urlaubsstimmung wurde zwar gelegentlich von der Hitze und Trockenheit getrübt, die leider zu Bränden führten, aber zum Glück waren diese relativ weit entfernt. Schon von der Autobahn aus konnten wir eine riesige Rauchwolke erkennen und dachten immer wieder, dass wir gleich näher dran wären, wenn wir nur noch eine Kurve fahren würden. Aber die Entfernung beruhigte uns dann doch.
Wir gönnten uns eine kleine Pause mit einem Schlafplatz auf einem Parkplatz neben einem Restaurant. Dort konnten wir in aller Ruhe Abend essen und den atemberaubenden Ausblick genießen – einfach herrlich! Die etwas stürmische Nacht haben wir gut überstanden. Nach einem kurzen Stopp für Lotte ging es weiter in Richtung Omis, unserem Endziel. Wir hatten uns entschieden, den Platz am letzten Abend in Slowenien zu buchen, was wir sonst selten tun. Aber wir wollten einfach etwas länger an einem Ort mit direkter Strandlage bleiben und die letzten Tage noch einmal richtig genießen.
Die wunderschöne Fahrt haben wir wirklich sehr genossen. Und dann kamen wir an…
Omis, Kroatien!
Es ist einfach herrlich hier, direkt am Strand! Wir waren begeistert, dass der Hundestrand nur etwa 200 Meter entfernt war – einfach perfekt! Sieben Tage lang haben wir den Sommer, die Sonne, den Strand, das Baden und Fußball genossen. Lotte war die ganze Zeit über total entspannt auf ihrem Platz, egal ob große oder kleine Menschen oder große (die gab es kaum) und kleine (die waren hier in Scharen) Hunde in der Nähe waren. Natürlich haben wir auch die Stadt Omis erkundet. Hier war Lotte für die Touristen der absolute Star. Dazu später mehr.
Gewitter




Ein kleines Feuerwerk am Strand – klingt doch nach einer herrlichen Idee, um den Abend ausklingen zu lassen, oder? Trotz der extremen Trockenheit und der vielen Brände wurden hier am Strand Feuerwerke gezündet. Anfangs war das für uns etwas schwer zu begreifen, aber ich denke, es gehört einfach zum Flair dazu. Lotte fand es gar nicht schlimm. Als es losging, schaute sie noch aus sicherer Entfernung und im Wohnmobil, aber später wollte ich ihr das Spektakel aus der Nähe zeigen, also gingen wir zusammen weiter Richtung Wasser. Zu meiner Überraschung fand sie es total spannend. 🙂

Nach sieben wunderschönen Tagen der Erholung war es dann doch an der Zeit weiterzuziehen. Versteht uns nicht falsch, es ist hier wirklich ein Traum, aber da wir alle gerne unterwegs sind, wollen wir doch noch etwas von dem „Land“ und den „Leuten“ sehen.
Mir ist gerade aufgefallen, dass dieser Blog doch etwas länger geworden ist. Hoffentlich hat es euch bisher gefallen und nächste Woche geht’s dann weiter.
Bis dahin,
Eure Susi mit 8 Pfoten

