

8./9. Übernachtung (2 Nächte)
(super Artikel, schaut mal rein)
Die Fahrt nach Narbonne war schon ne Sache für sich. Zunächst sind wir eine windungsreiche Straße, Teil der route des vins, über das Massif de la Clape gefahren. Soweit das Auge reicht nur Wein und Stein. 🙂 Dann ging’s wieder bergab…meine Augen spielten mir einen Streich, denn ich konnte nicht genau erkennen, was ich vor mir sehe. Ist es der Himmel? Oder ist es das Meer? Erst als wir etwas dichter kamen, konnte ich erkennen, dass es beides war. Im Vordergrund konnten wir sogar einige Hausdächer erkennen. Leider durften wir nirgends ran fahren. Überall waren auf Park-/ Raststätten Absperrbänder angebracht. Denn es war heiß, sehr heiß und das schon über Wochen. Dementsprechend Waldbrandgefahr. Das merkten wir auch. Feuerwehrautos kamen uns entgegen und überwachten und kontrollierten das Gebiet. Keine Pausen oder Wanderungen möglich.





Auf unserem Stellplatz angekommen…wieder…raus ausm Auto und das Mittelmeer suchen. 🙂
Ich war baff. Man kommt nicht direkt zum Strand, denn Narbonne-Plage ist ein 5 Kilometer langer Strand mit einer Breite von bis zu 100 Metern und vorgelagerten Salzwiesen. Der Wahnsinn. Ich habe sowas noch nicht gesehen. Ihr seid am Strand, könnt das Wasser aber eigentlich gar nicht sehen.
Hundestrand gefunden, Platz ausgesucht und ab ins Wasser!!!! Es ist wieder so schön. Ich habe immer das Gefühl, dass nicht nur wir entspannen und runter kommen, sondern auch die Lotte.
Lotte lag immer ganz artig unterm Sonnenschirm. Wir haben uns den Pelz verbrannt aber Hauptsache der Hund hat Schatten…. Hundeliebe….
2. Nächte haben wir es hier ausgehalten, aber dann kam doch wieder der Wunsch auf weiter zu fahren. Nicht das man was verpasst. 😉





10. Übernachtung
Der Knaller. Wir sind in Carcassonne gestrandet. Vom Meer zur Burg. Geil.
Was soll ich zu Carcassonne bloß schreiben? Wir sind gegen Abend auf unserem Platz angekommen. Sind nur ein kleines Stück gegangen und haben uns die Umgebung angeschaut.





Abendessen und ab ins Bett. War wieder ein langer, aufregender und heißer Tag. Wir waren uns einig, dass der nächste Tag sehr früh beginnt. Gegen 7 Uhr haben wir uns auf den Weg zur Burg gemacht. Denn es sollte wieder sehr heiß werden. Bei diesen Temperaturen hat keiner von uns Lust eine Stadttour zu machen. Weder wir, noch das Kind und erst recht die Lotte nicht. Das Ganze hat aber auch absolut Vorteile. Wir hatten die Burganlagen von Carcassonne fast für uns alleine.
Wir konnten beobachten, wie fleissig die Arbeiterbienchen ihre Waren bekommen haben, Tische gedeckt und Wege sauber gefegt wurden. Es wurde alles für den Tag vorbereitet, so wie jeden Tag. Wir haben uns in ein Café gesetzt und Frühstück gegessen. Wieder einmal war Lotte die Nummer 1. Lotti wurde zu ihrem Platz geführt, selbstverständlich mit einem großen, kalten Eimer Wasser. Ja, auch Fotos wurden gemacht und Streicheleinheiten gab es auch noch, natürlich!!!
Gestärkt ging’s los. Wir mussten ja noch die mittelalterliche Festungsanlage begutachten. Sie ist von ihrer Größe und ihrem Erhaltungszustand echt einzigartig. Auch hier einfach nur ein „Daumen hoch“. Wenn man schon in der Nähe ist sollte man sich auch die Zeit für einen kleinen, oder auch großen Abstecher, hierher machen.










11. Übernachtung
Unser kleines optisches Highlight in diesem Urlaub. Dieses Dorf, wie auch unsere heutiger Stellplatz, liegt zwischen Weinbergen, Olivenbäumen und Maulbeerbäumen. Das Dorf selbst ist mit seinen liebevoll dekorierten Gassen und Strassen ein echter Hingucker. Zur Ardèche selbst kamen wir nur durch einen kleinen Pfad hin. Am besten konnte man sich das Dörfchen am Abend anschauen. Es war nicht mehr ganz soooo warm (30 Grad) und die meisten Touris waren auch weg. Lotte musste eh noch ne Pipi runde machen, da bot sich das einfach an. Schaut selbst….








12. Übernachtung
Gegen Abend sind wir hier gelandet. Platz ausgesucht, Auto abgestellt und ab die Umgebung abchecken. Links vom Platz ist eine kleine Parkanlage und rechts eine Art Badestätte. Diese ist eingezäunt. Leider Hunde verboten. Aber gar nicht schlimm, denn fast genauso weit kommen wir doch ans Wasser. Dort ist zwar das Zuhause von Schwänen und Enten aber das ist nicht weiter schlimm, denn Lotte ist da eher der ruhige Hund und die Wasservögel haben sich auch nicht stören lassen.
->Langsam antasten, bloss nicht bellen und die komischen Dinger lassen mich in Ruhe.<-





Am Ufer der Saône war eine Gaststätte. Die Terrasse in Richtung Wasser ausgerichtet. Hier ging es dann auch gegen Abend zum Essen. Das Essen war sehr gut. Wir haben uns schon vorher erkundigt, ob Hunde erlaubt sind. Ja sind sie! Meistens brauchen wir gar nicht fragen wo wir sitzen können, denn wenn sie Lotte sehen, dann übernehmen die Kellner meistens die Initiative und geben uns den (für uns) besten Platz.

Nur mal kurz
Die meisten Kellner suchen erst einmal die allerletzte kleinste Ecke aus. Hier hat der Hund seine Ruhe. Niemand geht an ihm vorbei. ABER….bitte denkt auch immer daran, dass es einen 2. Ausgang geben muss, denn wenn wir schon in die allerletzte Ecke „verbannt“ werden, müssen wir ja auch irgendwann wieder raus. Und jetzt kommt es, Lotte ist ein großer Hund der mal eben locker flockig auf den Tisch schauen kann. Ich kann sie noch so dicht an mich ziehen, aber die Nase ist nun mal da. 😉 Jedesmal aufs neue Lustig. 🙂
Tagesausflug
Unsere Wanderung…ja ich weiss, jetzt sagt man, ok 6 km wandern ist ja nichts dickes. Das stimmt, 6 km ist nicht schlimm aber…1. es war wieder einmal pisswarm und zum 2. sind wir nicht nur gerade ausgegangen. Wir waren so froh. als wir an den Wasserfällen ankamen. Denn hier war die „feuchte Luft“ wirklich Gottes Segen! Die Wanderung hat sich wirklich gelohnt. Der Weg alleine war wirklich sehr schön und ruhig.
Die, ich nenne sie mal Wasserwelt, war der Hammer. Das Wasser kühlte die Luft und der Wanderweg rund ums Wasser war sehr natürlich angelegt. Von überall kam man gut ans Wasser und jeder, wirklich jeder hat sich daran gehalten, auf den Wegen zu bleiben.
Natur pur!









Nach unserer tollen, aber sehr anstrengenden Wanderung ging’s weiter….wir brauchen ja noch einen Schlafplatz. 😉
13. Übernachtung
Wir sind gegen Abend angekommen. Fix und fertig vom Tag.
Aber selbstverständlich haben wir den Stellplatz am kleinen Hafen unsicher gemacht. Eigentlich sehr schön gemacht. In dem kleinen Hafen am Kanal liegen sogar Hausboote. Von sehr Modern zu Rustikal alles dabei. Der Platz an sich war sehr sauber, hier gab es sogar eine kleine Beachbar. Von morgens (Frühstück essen bis abends zum Cocktails geniessen (ca. 20 Uhr war Schluss)) geöffnet. Duschen und WC waren vorhanden. Es war eigentlich wie ein Mini – Park angelegt. In der Stadt selbst waren wir dann aber nicht mehr, da wir echt fertig vom Tag waren. Der letzte Stop vor…..


14. Übernachtung
Rust- Ettashein
…Deutschland. Heimat.
Wir sind an einem wunderschönen Weinberg angekommen. Der Stellplatz war mega. Sehr ruhig, super nette Familie und wieder einmal sehr wenige Nachbarn. Genau das richtige für uns.
Wir durften den Stellplatz bei der Familie Weber nutzen. Als Dankeschön waren wir im Gutshaus essen. Da mir der Wein beim Mittagessen so gut geschmeckt hat, haben wir gleich mal eine Kiste für „unterwegs“ gekauft 😉
Die Auffahrt der Weinanlage war mit Wallnussbäumen umgeben.





Die Aussicht war der Hammer und wie es sich gehört, wurden wir gegen Abend mit einem ordentlichen Gewitter willkommen geheißen. Der Himmel sah aus wie die Invasion der Aliens bei Independence Day.
Bild Himmel
Vom Platz aus konnten wir sogar einige große Achterbahnen sehen…..denn ganz in der Nähe war der Europapark. Das Highlight für unseren Minimi. Denn da ging es den nächsten Tag hin. Nur wusste Junior noch nichts davon. 🙂

15. Übernachtung
So, jetzt aber. Auf gehts in den Europapark. Wir haben den Abend zuvor Rummikub gespielt und Ben von unseren Plänen erzählt. Natürlich war er einverstanden und ziemlich aufgeregt. Aber einen Haken hatte das ganze. Wenn wir wirklich den gesamten Tag für die Parks einplanen, heisst das das wir den Tag darauf eine ziemlich lange Autofahrt vor uns haben. Ben wollte es so.
Es ging nicht nur in den Europapark, sondern auch in das ganz in der Nähe gelegene Rulantica (Wasserpark). Wir haben extra für den Abend Karten reserviert. Nicht das der kleine Prinz nicht reinkommt. 😉
Todesschreie – Nein Danke!



Tatsächlich ist der Europapark einer von wenigen, wo auch Hunde erlaubt sind! Aber das haben wir nicht gemacht. Mein Gedanke war nur, wenn ich schon total überfordert bin, wie soll sich bloß der Hund fühlen? Nur alleine die Todesschreie der Menschen… 🙂 Nein Danke.
Wir sind also zum Park gefahren. Da die Jungs einen vollgepackten Abenteuertag haben, der erst um 22 Uhr beendet sein sollte, haben wir in den sauren Apfel gebissen und für eine Nacht einen Stellplatz direkt am Europapark gebucht. Stellplatz war super. Wir hatten absolut unsere Ruhe und es war mega sauber. Die Parkwächter waren immer ansprechbar und haben geholfen, wo sie nur konnten.
Wir, Lotte und ich, haben uns eine ruhigen Tag gemacht. Wir konnten ganz einfach vom Platz aus auf einem super Wanderweg zu den Rheinwiesen gehen. Absolut zu empfehlen, wenn man Hunde mitnimmt. Hier kann man Kilometer weit gehen ist aber kurzerhand wieder an seinem Auto. Hier kann man sich die Auszeit nehmen, die man evtl. braucht. Natürlich wurden wir auch hier wieder von zig Leuten angehalten (Busfahrer und Wächter) und angesprochen.
Wein auf und Ruhe genießen…



Gegen 16 Uhr sind die beiden Jungs, total aufgekratzt, wieder zu uns gestoßen. Sie haben mir berichtet, was sie alles erlebt haben. Auch wir konnten etwas beitragen und von unseren Wanderrunden erzählen. gegen Abend (19 Uhr) ging’s dann für die beiden ins Rulantica. Für uns hieß es Abendrunde und anschließend bettfertig machen. TV an, Wein auf und die Ruhe genießen. Super!!!
Gegen halb 11 kamen die Jungs, wieder einmal totaaaallll aufgekratzt, an: „Mama ich bin nicht müde.“ Den Satz konnte Ben noch aussprechen, dann schlief er ein. Vollkommen fertig vom Tag. Aber überglücklich!
Am Tag danach mussten wir spätestens gegen 8 Uhr den Stellplatz am Park verlassen. Nicht weiter schlimm, denn Lotte und ich haben einen kleinen , ich nenne es mal Parkplatz, beim Spazierengehen gesehen. Da fuhren wir hin. Wir konnten ganz in Ruhe Frühstück essen und alles für die Fahrt sichern. Auf gehts nach Pössneck.
16. und letzte Übernachtung
Angekommen. Gegen Abend sind wir auf dem kleinen aber feinen Stellplatz angekommen. Naja was heißt klein. Hier gab es 2 Arten. Einmal mit Strom und einmal auf einer schönen großen Wiese autark. Dieses Mal nutzten wir aber den Stromanschluss, um die Gasflasche zu schonen. 🙂 Hier konnte man sehr gut spazieren gehen. Entweder auf einem Weg in den Wald oder einfach die Wege in Richtung Stadt nutzen. Es war wirklich sehr ruhig, denn das Freibad, welches sich an diesem Stellplatz befand, hatte schon geschloßen als wir ankamen und bereits wieder losfuhren, bevor es öffnete. Alles ziemlich entspannt. Mehr oder weniger gut gelaunt und gestärkt ging es von dort aus in Richtung Heimat. Das hieß ein letztes Mal den GANZEN Tag fahren. Aber das wussten wir ja vorher, als wir entschieden noch am Freitagabend ins Rulantica zu gehen und die Fahrt, einmal durch ganz Deutschland, am Samstag und Sonntag zu absolvieren.
17. Zuhause
Wir sind angekommen. Oma und Lucy haben schon auf uns gewartet. Ich kann gar nicht sagen, wer sich mehr gefreut hat. Wir und Lucy, dass wir endlich wieder zusammen sind oder Lotte und Lucy. Mit Wimmern und Weinen wurde Lucy stürmisch begrüßt.
Es war wirklich ganz ganz toll. Ich hoffe, ich konnte euch Südfrankreich etwas schmackhaft machen? Die Menschen waren Lotte gegenüber sehr sehr aufgeschloßen. Sie waren sehr freundlich. Das einzige was uns echt nervte war das alle, wirklich ALLE, sagten: Kein Englisch. Nur Französisch!
Aber…
Wenn es darum ging etwas von Lotte zu erfahren oder sie streicheln zu wollen, ging es doch! Man konnte sich sogar verständigen. …wer das eine will….nun gut, genug vom Urlaub.
Wir freuen uns aufs nächste Mal.

Bis dann! Eure Susi und 8 Pfoten.

