

Es kann losgehen. Ich kann euch sagen, dass es gar nicht so einfach war, alle Orte auf der Karte zu finden und einzutragen. Aber ich glaube, ich habs ganz gut hinbekommen. Wir haben auch keine Zeit verloren und sind noch am Freitagnachmittag losgefahren. Ab in den Urlaub! Der war so bitter nötig….
1. Übernachtung
Nichts dickes…eigentlich kaum der Rede wert. Wir sind zum späten Abend angekommen, haben was gegessen, noch eine kleine Hunderunde und ab ins Bett. Ich kann für mich sagen, dass es nicht wirklich was für Hunde ist. Als wir dort waren, konnte man nicht um den See gehen.
2. Übernachtung
Angekommen. Ein sehr schöner Stellplatz an einem Fussballfeld. Es ist schön ruhig und die Aussicht….unbeschreiblich. Wir konnten so weit schauen. Mit Hund absolut zu empfehlen. Ich muss gleich mal anmerken: Wir sind in der Hauptsaison gefahren (August) und es waren nur noch 2 weitere Caravan/Zelter hier, mehr nicht. Wir haben uns gleich auf den Weg gemacht. Sehr schöne Wege, die wir sehr gut gehen konnten. Hier ging es buchstäblich über Stock und Stein. Wer also mit seinem Hund ruhige und unterschiedliche Wege gehen möchte, der macht das genau hier. Uns sind einige Wanderer entgegengekommen und niemand fühlte sich vom Hund gestört. Im Gegenteil, viele grinsende Gesichter kamen uns entgegen. Vielleicht weil alle ihre Auszeit genossen haben?
Für uns ein ganz klares ja für Hund und Kind.





3. Übernachtung
Nach unserem Wandern in der Schlucht ging’s dann auch weiter. Wir sind in Frankreich angekommen. Der Stellplatz ist im Herzen des Juramassivs. Die Fahrt dort hin war schon malerisch. Berge, Steine, Wiesen, Gletscherseen und vieles mehr. Ich war nur damit beschäftigt alle Bilder in meinem Kopf abzuspeichern. Von meiner Seite her kann ich schon sagen, dass spätestens hier der Urlaubsmodus begonnen hat. Der Stellplatz an sich war ganz ok. Mit Lotte konnte ich auf eine große Wiese gehen und die Jungs sind, bevor es Abendessen gab, in den See gehüpft. Zum Abend konnten wir noch auf einem kleinen aber feinen Platz Fussball spielen. Alles in allem kann man diesen Platz als „Schlafplatz“ gut nutzen.
4. Übernachtung
Bevor es aber nach Valence ging, haben wir einen kurzen Halt in Tain l’Hermitage gemacht. Auf den Bildern seht ihr die Passelle Marc Seguin. Irgendwie war die Brücke cool. Diese wird heute nur noch als Fußgängerbrücke genutzt. Mit Lotte konnten wir die engen Wege gut gehen, wobei Grünflächen jetzt nicht unbedingt zu finden waren, was dann immer ziemlich problematisch ist, denn nach dem Auto fahren würden wir Lotte gerne die Möglichkeit geben, Pipi machen zu können.


Dieser Park ist der Knaller. Er liegt mitten in der Stadt. Ein sehr schöner großer Park mit vielen Bäumen (was gerade im Hochsommer der Schattenspender Nummer 1 ist). Hier waren sehr viele Familien, Sportler und Hunde unterwegs. Aber gerade durch die Größe absolut nicht spürbar. Keiner wurde gestört. Auch hier wurden viele Attraktionen für Groß und Klein geboten. Der Park ist es sehr gepflegt. Absolut ein Besuch wert. Hunde an der Leine sind sehr gerne gesehen. Einen kleinen Tierpark gab es auch, ganz süss gemacht.



In der Stadt selbst waren wir eigentlich kaum, da es wirklich sehr warm war und wir zu gesehen haben möglichst viel Schatten zu erwischen, wobei ich euch nicht vorenthalten möchte, dass es in Valence viele tolle Orte zu entdecken gibt.
5.Übernachtung
Joar, der Stellplatz war ruhig und klein 😉 Mehr kann und will ich hierzu gar nicht sagen. Per Fahrrad konnte man super zur Aquäduktbrücke (Point du Gard) fahren. Ich selbst war nicht mit, denn wir hatten an diesen Tag knapp 40 Grad. Lotte hatte an diesem Tag das erste mal mit den Temperaturen zu kämpfen. Ans Wasser (Gardon) durfte Lotte nicht ran. Deshalb keine Abkühlung in Sicht. Was macht die liebe Mama? Mit Lotte im Schatten am Camper bleiben und immer schön mit nassen Handtüchern für Abkühlung sorgen. Meine beiden Männern haben sich also auf den Weg gemacht. Tolle Bilder sind entstanden. Gegen Abend waren es immer noch 24 Grad und kein Lüftchen. Aber diese Temperaturen waren gut zum Gassi gehen. Etwas durch die Straßen gelaufen und sogar eine Wiese gefunden. Dort durfte sie dann ein bisschen toben, bevor es zu Bett ging. Nächsten Morgen machten wir uns wieder fertig. Auf gehts zum nächsten Ort.
Aber bevor es losging musste ich den Müll wegbringen….
Lotti wollte natürlich mit. An den Mülltonnen angekommen habe ich schon gesehen, dass dort ein Junge (ca. 12 Jahre) war. Der ließ uns nicht aus den Augen. Nun wusste ich natürlich nicht, ob er Angst hat oder einfach nicht wusste, wie die Mülltrennung hier funktioniert. Also warteten wir bis der kleine Mann fertig war. Nun konnten wir an die Tonnen. Auf dem Rückweg kam uns dann der Junge im Schlepptau mit seiner Mama entgegen. Sie sprachen uns an. Und was wollten sie? Der Junge fand Lotte so toll und fragte ob er sie einmal streicheln darf. Na klar! Das wars aber noch nicht. Das Handy wurde aus der Tasche genommen…“darf ich ein Foto machen“. Auch das darf er!




6./ 7. Übernachtung (2 Nächte)
Juhu!!!! Wir haben das Hauptziel erreicht!!!! Mittelmeer! 🙂
Selbstverständlich sind wir hier auch gleich 2 Nächte geblieben. Ganz klar. Unser Stellplatz war der Knaller. Der Platz war großzügig angeordnet und das Beste…wir standen direkt hinter den Dünen. Das heisst raus ausm Auto, den Weg über den Dünen und ab ins Wasser. Die „Kinder“ haben nur das himmelblaue Wasser gesehen und waren auch schon drinnen. Mein Mann musste dann zum Caravan zurück und unsere Strandutensilien holen. 🙂 Entspannung pur. Am Strand waren viele Hunde aber alle waren artig an der Leine. Wir waren natürlich wieder einmal der Hingucker. Sehr viele schauten, blieben stehen. Man kam mit vielen Leuten ins Gespräch. Alle waren sich einig, dass Lotte wirklich ein sehr ruhiger und ausgeglichener Hund ist. Natürlich wurden auch wieder viele Fotos von Lotte gemacht.
Den nächsten Tag haben wir uns morgens früh (hier waren es noch „nur“ 23 Grad) auf den Weg in die Stadt gemacht. Viele Einkaufsmöglichkeiten. Wir sind durch die engen Gassen gegangen und haben uns die Schaufenster ganz genau angeschaut. Lotte hat alles souverän gemeistert. Was für mich das eine oder andere mal sehr nervenaufreibend war, ist das einige der Meinung waren, die Hand an meinem Hund anzulegen. Das war für mich ein echtes no go! Ok, böse Blicke meinerseits und weiter ging’s. 😉 Zum Schluss waren wir noch schön Mittag essen. Wir mussten uns etwas beeilen, denn es wurde langsam immer heißer. Wieder am Caravan angekommen, kurze Pause eingelegt und dann ab an den Strand.










Noch wichtig zu erwähnen ist die Landschaft. Sie bietet nicht nur das Meer, sondern auch Sand, Sümpfe und Blütenfelder. Schon das fahren dort hin lohnt sich. Wir haben sehr viele Pferde gesehen. Und warum? Hier leben die Camargue- Pferde, eine seltene Pferderasse. Was kann man hier noch sehen? Stiere und Flamingos. Ja wirklich! Ich gucke während der Autofahrt aus dem Fenster und sehe doch tatsächlich Flamingos in freier Natur.




Das war´ s erst einmal von uns. Eure Susi mit 8 Pfoten

