Mal ehrlich, „Babytiere“ liebt doch jeder, oder!?
Ich könnte sie knuddeln, zumindestens „nur mal anfassen“!!!!!
Trainer rausgesucht, telefoniert und sogar noch rausgefunden, dass sie auch eine Dogge haben. Wie geil ist das denn bitte??? Anmeldung ging raus 🙂 und Termin festgelegt!
Mama und Babylotte on Tour….

Beim Welpenspielen angekommen….direkt daneben waren die „Jugendlichen“.
Lotte war etwas aufgeregt und ängstlich zu gleich. Alles neu, neue Gerüche, andere Hunde und vor allem weit weg vom „sicheren Zuhause“.
Bei den Welpen gab es echt viele unterschiedliche Rassen. Dementsprechend unterschiedliche Charaktere waren auf einem Haufen. Charakterstarke wie auch schwache aber auch einfach die Art von Hund die einfach nur „Ihr Ding“ machen…sah jedenfalls für mich so aus. 😀
Lotte war der Hingucker schlecht hin. Jeder, wirklich jeder blieb stehen und fragte gleich mal nach, welche Rasse sie wohl ist?
Es waren wirklich alle sehr interessiert an meiner Babydogge. Natürlich auch die Trainerin und ihr Mann (Sie war bei uns und ihr Mann war gleich nebenan).Der musste sich mit den Jugendlichen rumschlagen, immer mit einem halbem Auge auf uns. Es gab echt sehr viele, die vorher noch keine Dogge gesehen haben. Tja und dann kamen wir! Die Trainerin hatte ihre Dogge auch mit, die aber noch im Auto auf ihren „großen Auftritt“ wartete.
Eigentlich war es wirklich wie ein Kindergarten. Sie konnten mit anderen Hunden spielen und toben. Ab und zu mussten wir logischerweise auch „arbeiten“.
Rückruf, Leine kennenlernen und Dinge die recht laut sind zu ignorieren.
Ich musste natürlich auch lernen! Und das war für mich echt hart!
-> Zunächst einmal, stellt euch eine Wiese mit Brücken, Tunneln, Wasserspielen und so weiter vor und dazwischen 6-7 Welpen. So passt auf…..KEINEN DAVON DARF MAN ANFASSEN !!!😳
Selbst den eigenen Hund sollten wir nicht immerzu anfassen!
Naja was soll ich sagen, mit einer Selbstverständlichkeit guckte die Trainerin immer dann zu mir, wenn ich mal eins meinen Hund streicheln wollte.
Ohne sch….ß, mein Gedanke nach dem 100000 mal ermahnen war: „Die hat mich doch aufm Kieker!“😡 Das war echt sehr sehr nervig.
Ich glaube aber nicht nur für mich. Unsere Trainerin war bestimmt froh, als wir dann auch Schluss hatten. Natürlich war es alles gar nicht ernst gemeint und den Sinn dahinter verstand man im Prinzip ja auch. Nur war es wirklich sehr schwer. Um ehrlich zu sein, mache ich es immer noch! Sie hat nun mal jetzt eine Größe, wo es nicht schwer ist einmal die Hand auf den Po zu legen. ;))
Kurz vor dem Ende kam dann auch noch ihre große Dogge zu uns in die Welpengruppe.
Es war ganz interessant zu sehen, wie die einen oder anderen „Menscheneltern“ reagierten, als sie um die Ecke kam. Sie waren skeptisch und auch ängstlich was passieren könnte.
Dieser Hund hatte echt die Arschruhe weg!
6-7 Welpen laufen um diesen großen Hund herum. Sie spielen und raufen sich, doch die Doggendame blieb dazwischen liegen ohne zu zucken!
Nichts desto trotz, konnte sie mit ihrer bloßen Präsenz die Dynamik der Welpen deutlich reduzieren.
Toller Hund! Nach ca. 45 Min. war unsere erste Trainingsrunde (das Kennenlernen) zu Ende.
Ab nach Hause, fix und fertig aber mit gutem Gefühl….

Natürlich haben wir auch zuhause geübt. Zum Beispiel haben wir die Autorampe erst auf den Boden gelegt. Dort konnte sie ohne „abstürzen“ und ohne Zwang die Rampe erkunden.
Sie konnte schnüffeln und alleine drauf gehen. Dann wurde die Rampe nach und nach höher positioniert. Das wurde solange geübt, bis sie die richtige Autohöhe hat und dann ging’s auch ans Auto.
Natürlich übten wir das ganze nicht an einem Tag. Jeden Tag ein bisschen mehr.
Das ganze dauerte eigentlich gar nicht solange bis sie den Dreh raus hatte. Ich muss schon sagen, dass es wirklich eine gute Idee war, dort teil zunehmen. Es hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht. Gut fand ich, dass die Trainer selbst auch eine Dogge haben. So konnte sie mir doch den einen oder anderen Tip mitgeben. Ich will ja nicht sagen, dass eine deutsche Dogge ein ganz anderer Hund,als alle anderen Hunde ist. Aber in so manchen Dingen wenigstens ein kleines bisschen anders. Doggen sind…nein ich kann ja nur von meiner ersten Dogge reden.
->Meine Dogge Lotte ist ein total sensibler, tollpatschiger, liebevoller, ruhiger Hund. Sie setzt sich hin und beobachtet. Das könnte sie Stunden lang tun.<-
Sie weiß einfach nicht wohin mit ihren Ohren, ihren Beinen… einfach alles zu viel Hund. 😉 Ich glaube bald, dass so manche großen Hunde gar nicht wissen, dass sie groß sind.
Die Trainerin meinte, nehmt eure Hunde jetzt schon überall mit hin. So lernen sie im Welpenalter alles kennen und haben keine Angst mehr vor den ein oder anderen Dingen.
Macht Sinn! Wäre schon doof, wenn man zum Beispiel im Urlaub essen gehen will und die ausgewachsene Dogge macht was sie will! Wird dann bestimmt Lustig!
Wir nahmen also nicht nur Lucy (wie immer) überall mit, nein, jetzt kam auch unsere Lotte überall mit hin. Was soll ich sagen….sagt mal den Leuten bitte die „Babydogge“ nicht anfassen! War so manches mal gar nicht so einfach.


Es war wirklich ganz toll bei den Trainern und wir fühlten uns immer sehr wohl dort. Das ganze ging fast den ganzen Sommer. Immer samstags eine Stunde. Leider konnten wir nicht bis zum Schluss dabei sein, da unsere Lotte krank wurde…aber dazu nächsten Samstag mehr.
Bis dahin…eure Susi mit den 8 Pfoten

